Geschichte

Lokomotive und FahrradAusflüge per Bahn erfreuten sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts großer Beliebtheit. Die Bahnen florierten.

So erhielt 1901 die "Dampftramway-Gesellschaft Kraus und Comp." die Konzession für eine neue Bahntrasse im Norden Wiens.

1903 wurde die 22 km lange Strecke von Stammersdorf nach Auersthal feierlich eröffnet. Unterwegs war damals eine 60 PS starke Lokomotive, die immerhin 25 km/h schnell fuhr.

1913 übernahmen die Niederösterreichischen Lokalbahnen, ab 1935 die Österreichischen Bundesbahnen die Betriebsführung. Zu jener Zeit verkehrten zehn Züge am Tag. In den letzten Jahren vor der Einstellung waren es an Werktagen gerade noch vier Zugpaare.

Der Zugsverkehr wurde am 28. Mai 1988 eingestellt.

Heute kann diese geschichtsträchtige, ehemalige Lokalbahn-Trasse von Radfahrern erkundet werden.

Die Radtour beginnt beim alten ehemaligen Lokalbahnhof in Stammersdorf und führt über Hagenbrunn, Großebersdorf, Eibesbrunn, Wolkersdorf nach Pillichsdorf und weiter nach Großengersdorf, Bockfließ, Strasshof bis Deutsch Wagram.

Kleine und große Radfahrer können sich an historischen Eisenbahnsignalen orientieren, die entlang der Strecke als Wegweiser dienen. Der durchgehend asphaltierte und abseits befahrener Straßen verlaufende Radweg ist auch Teil des europäischen Radfernweges "EuroVelo 9". Dieser verbindet die Ostsee mit dem Mittelmeer. 2007 wurde der Radweg mit dem Greenways Award ausgezeichnet.


Entlang der Strecke erzählen Stationen von der Geschichte der Bahn, Eisenbahnrelikte und Kunst-Objekte dienen als Wegweiser.

 

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